SP for­dert: Die Wirt­schaft soll für Olym­pia Ba­res bei­steu­ern

Vor der Olym­pia-De­bat­te im Gros­sen Rat for­dert die SP Ein­blick in das Grob­kon­zept der Bünd­ner Kan­di­da­tur. Zu­dem soll die Wirt­schaft die Hälf­te des Kan­tons­bei­trags für die Kan­di­da­tur tra­gen: 4,5 Mil­lio­nen Fran­ken. (Südostschweiz/Bündner Tagblatt)

Von Gion-Mattias Durband in der Südostschweiz

Die Wirtschaft habe sich nach dem Bündner Nein zu Olympischen Winterspielen 2022 vor drei Jahren über die «Unfähigkeit der Politik» beklagt und angekündigt, diesmal «das Heft selbst in die Hand zu nehmen», rekapitulierte SP-Parteipräsident Philipp Wilhelm. Nun sei das Dossier «dankbar» an die Bündner Regierung abgegeben worden. Das Grobkonzept habe bisher über eine halbe Million Franken gekostet und die Wirtschaftsverbände wollten sich stossenderweise «mit keinem Franken» daran beteiligen, so Wilhelm. Dies widerspreche auch dem Wirtschaftsentwicklungsgesetz, wonach der Kanton bei solchen Konzepten maximal 50 Prozent der Kosten trage. Die Verbände hätten aber lediglich Eigenleistungen beigesteuert – gemäss eigenen Angaben 2000 Stunden, die zum Stundensatz von 250 Franken hochgerechnet worden seien, so Wilhelm.

–> Südostschweiz am 10.11.2016


Olym­pia: Die SP hat noch Fra­gen

10.11.2016. Die SP Graubünden lehnt die aktuelle Botschaft der Regierung für eine Kandidatur Graubündens um Olympia 2026 ab. Sie fordert detaillierte Auskünfte und die Publikation des Grobkonzepts. Auch soll sich die Wirtschaft finanziell beteiligen.

Von Luzi Bürkli im Bündner Tagblatt

Es brauche Fakten, antwortete zusammenfassend SP-Fraktionspräsident Andreas Thöny gestern vor den Medien in Chur auf die Frage, unter welchen Umständen die Bündner SP eine Kandidatur um die Olympischen Winterspiele 2026 unterstützen könnte. Denn für die SP ist klar: So, wie sich aktuell die Faktenlage mit der Botschaft der Regierung an den Grossen Rat präsentiert, wird die SP-Fraktion in der kommenden Dezembersession dem beantragten Verpflichtungskredit für eine Kandidatur Graubündens mit Partnern keineswegs zustimmen. Und die SP wird wie bei der letzten Olympia-abstimmung im März 2013 erneut für ein Nein des Bündner Stimmvolks, diesmal am 12. Februar 2017, kämpfen. Thöny präsentierte gemeinsam mit dem Bündner SP-Präsidenten Philipp Wilhelm und dem Grossratskollegen Peter Peyer die offenen Fragen der Kandidatur.

–> Bündner Tagblatt am 10.11.2016

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Olympische Spiele vors Volk!

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner fordern von den zuständigen Behörden in der Schweiz, dass sie die Beteiligung an der Kandidatur „Sion 2026“ dem Volk zur Abstimmung vorlegen, bevor das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Winterspiele 2026 vergibt.

Petition jetzt unterschreiben: 
–> olympia-vors-volk.ch

NEIN zu Graubünden 2026

NEIN zu Innsbruck 2026

Schon wieder Geld verschwenden.

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