«Olympische Spiele sind ein Auslaufmodell»

Seit einigen Wochen läuft die Kampagne für das neue Bündner Olympia-Projekt. Die Gegner hielten sich bislang im Hintergrund. Ganz bewusst, sagt Stefan Grass vom Komitee Olympiakritisches Graubünden. (Regionaljournal Graubünden)

Seit September steht der Fahrplan für eine Bündner Kandidatur für die Winterspiele 2026. Während die Befürworter sich bereits mehrmals öffentlich geäussert haben, blieben die Kritiker eher ruhig. Man wolle sich vor der Debatte im Kantonsparlament im Dezember zurückhalten, so Stefan Grass.

Die kurze Zeit, die danach bis zur Abstimmung im Februar bleibt, sei für sie eher ein Vorteil: «Wir können finanziell nicht mit den Befürwortern mithalten. Je kürzer die Kampagne, desto besser für uns.»

Stefan Grass und seine Mitstreiter haben sich in den letzten Jahren nicht nur gegen die Bündner Olympiapläne, sondern gegen alle Kandidaturen aus dem Alpenraum gewehrt. Auf die Frage, ob man damit nicht Spiele in diktatorisch geführten Ländern provoziert, meint Grass: «Das beste wäre es, Olympische Spiele gar nicht mehr durchzuführen.»

–> Gespräch mit Olympiakritiker Stefan Grass
–> Mehr zu den Bündner Olympia-Plänen für 2026
–> Olympische Spiele: Bündner Olympia-Skeptiker melden sich zu Wort

Share this:

Olympische Spiele vors Volk!

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner fordern von den zuständigen Behörden in der Schweiz, dass sie die Beteiligung an der Kandidatur „Sion 2026“ dem Volk zur Abstimmung vorlegen, bevor das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Winterspiele 2026 vergibt.

Petition jetzt unterschreiben: 
–> olympia-vors-volk.ch

NEIN zu Graubünden 2026

Schon wieder Geld verschwenden.

Letzte News

Sion 2026 soll vors Volk

14. Dezember 2017 - 10:00

OLYMPISCHE WINTERSPIELE ⋅ Gegner wollen das Volk über den Bundesbeitrag für Sion 2026 und damit über die Veranstaltung abstimmen lassen. Befürworter nennen dies...

Weiterlesen

Sion 2026: Constantin schneller

7. Dezember 2017 - 10:00

Der Paradies-Pampers-Mann 
Jean-Philippe Rochat wollte als Präsident 500 000 Franken Lohn. (Weltwoche)

Weiterlesen

Die Schweiz muss nicht Versuchskaninchen spielen

21. Oktober 2017 - 16:00

Damit sich das IOC endlich reformiert und wirklich zur Nachhaltigkeit bekennt, braucht es einen geeinten Widerstand gegen Olympische Winterspiele im ganzen Alpe...

Weiterlesen

«Die Kosten werden deutlich unterschätzt»

19. Oktober 2017 - 11:00

Teuer, nicht zielorientiert, nicht nachhaltig: Martin Müller, Experte für Sport-Grossanlässe, glaubt nicht an Sion 2026. (SRF)

Weiterlesen

Olympiade im Wallis? Skepsis ist angebracht

13. Oktober 2017 - 11:06

In wenigen Tagen wird der Bundesrat entscheiden, ob und mit wieviel Geld er die Kandidatur für die Olympischen Winterspiele «Sion 2026» unterstützen will. Dies...

Weiterlesen